Führungszeugnisse

Führungszeugnisse werden vom zentralen Register des Generalbundesanwalts beim Bundesgerichtshof- Dienststelle Bundeszentralregister - erteilt. Der Antragsteller muss das 14. Lebensjahr vollendet haben und kann sich bei Antragstellung nicht - auch nicht durch einen Rechtsanwalt - vertreten lassen. 

Der Antrag muss die vollständigen Personendaten sowie die eigenhändige Unterschrift des Betroffenen enthalten;  Personendaten und Unterschrift müssen amtlich bestätigt sein. Das Antragsformular finden Sie auf nachstehender Webseite des Bundesjustizamtes, das auch in Englisch oder Französisch ausgefüllt und ausgedruckt werden kann. Die Bestätigung durch kann durch das Rechts- und Konsularreferat der Deutschen Botschaft oder einen der Honorarkonsuln erfolgen. 

Hierzu legen Sie bitte das ausgefüllte Formular, ein gültiges Ausweisdokument sowie die Gebühr für die amtliche Beglaubigung der Unterschrift und Personendaten (20 EUR, zahlbar in bar in chilenischen Pesos oder per Visa / Mastercard) vor. 

Ausführliche Informationen inklusive Telefonnummer des Bundesjustizamtes sowie das Antragsformular finden Sie hier: 

https://www.bundesjustizamt.de/DE/Themen/Buergerdienste/BZR/Ausland/Antrag/FAQ_node.html#faq5504888  

Gelegentlich verlangen die zuständigen ausländischen Behörden ein Führungszeugnis mit Apostille oder Legalisation. Hierbei ist das Land anzugeben , in dem das Führungszeugnis Verwendung finden soll. Im Verhältnis zu Chile gilt das Apostilleverfahren. Ob für die Vorlage bei den chilenischen (oder sonstigen ausländischen) Behörden eine Apostille erforderlich ist, muss der Antragsteller selbst in Erfahrung bringen.Die Apostille kann direkt mit Beantragung des Führungszeugnisses gegen eine zusätzliche Gebühr angefordert werden. Auskünfte hierzu erteilt das Bundesjustizamt unter der Telefonnummer +49 228 99 410-5668.

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