Informationen zum Versand der Wahlunterlagen über die Botschaft:

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Die Anträge auf Eintragung in das Wählerverzeichnis und die Erteilung der Briefwahlunterlagen müssen spätestens bis zum 21. Tag vor der Wahl, d.h. bis Sonntag, den 3. September 2017, der zuständigen Gemeindebehörde vorliegen. Aufgrund der ausreichend langen Vorlaufzeiten für die Übersendung der Anträge zur Eintragung in das Wählerverzeichnis ist die Benutzung des Kurierweges nicht vorgesehen.

Die Versendung der Briefwahlunterlagen an die Wähler im Ausland kann voraussichtlich ab dem 48. Tag vor der Wahl, d.h. ab Montag, dem 7. August 2017 erfolgen (entsprechend frühzeitige Antragstellung vorausgesetzt).

Das zuständige Wahlamt versendet die Wahlunterlagen per Luftpost. Eine Zustellung der Wahlunterlagen an die Botschaft kann erfolgen, wenn der Wahlberechtigte dies vorher mit der Botschaft abgeklärt hat. 

Das Verfahren ist in diesem Fall wie folgt:

Die Wahlunterlagen müssen sich in einem gesonderten und verschlossenen Umschlag befinden, der deutlich als Wahlsache gekennzeichnet ist und den Namen des Wahlberechtigten enthält. Dieser Umschlag wird verschlossen in einem weiteren Briefumschlag mit folgender Adressierung durch die Wahlämter versendet und für den Versand innerhalb Deutschlands ausreichend frankiert:

Auswärtiges Amt
für Botschaft Santiago de Chile
Kurstr. 36
10117 Berlin

Darauf müssen die Wahlberechtigten, die die Wahlunterlagen an die Auslandsvertretung übersandt bekommen möchten, ihr Wahlamt unbedingt hinweisen.

Nach Eintreffen in der Botschaft Santiago müssen die Unterlagen hier persönlich angeholt werden, eine Versendung durch die Botschaft innerhalb Chiles erfolgt nicht.

Für die Rücksendung der ausgefüllten Briefwahlunterlagen kann (im Gegensatz zur Übersendung der Anträge auf Eintragung in das Wählerverzeichnis) der Kurierweg über die Botschaft genutzt werden.

Die Botschaft leitet hier abgegebene ausgefüllte Briefwahlunterlagen mit einem in der Regel wöchentlich ausgehenden Kurier an das Auswärtige Amt weiter. Dort werden die Unterlagen an das zuständige Wahlamt weitergeleitet. Damit die Wahlbriefe fristgerecht weitergeleitet werden können, erfolgt die letzte Annahme in der Botschaft am Freitag, den 08. September 2017.

Die Botschaft macht ausdrücklich darauf aufmerksam, dass das Auswärtige Amt bzw. die Botschaft bei der Mitbenutzung des Kurierweges keinerlei Haftung für verspätet oder nicht eingegangene Wahlunterlagen übernimmt und dass eine Nachverfolgung solcher Briefe nicht möglich ist.

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