Bilaterale Beziehungen

Ladekräne in Bremerhaven Bild vergrößern Überseehandel wird immer wichtiger: Ladekräne in Bremerhaven (© dpa/picture alliance)

Zwischen Deutschland und Chile bestehen seit vielen Jahren gute und intensive wirtschaftliche Beziehungen. 

Deutschland ist der wichtigste Handelspartner Chiles innerhalb der Europäischen Union. Im Handelsaustausch mit Deutschland ist 2016  der dritte Rückgang der Exporte in Folge zu verzeichnen (-20% auf 685 Millionen US-Dollar). Ebenfalls rückläufig waren 2016 die chilenischen Importe aus Deutschland mit -4% auf 2,24 Milliarden US-Dollar. 

Deutschland exportiert nach Chile vornehmlich Luft-, Wasser- und Schienenfahrzeuge sowie Automobile, Anlagen- und Maschinenbauprodukte (insbesondere für den Bergbau), Geräte zur Elektrizitätserzeugung und -verteilung, elektrotechnische, medizinische und fotografische Geräte sowie Mess- und Regeltechnik, chemische Erzeugnisse und Waren aus unedlen Metallen. 

Auf den vorderen Plätzen der Einfuhren aus Chile stehen nach wie vor Kupfer und damit verwandte Produkte. In nennenswertem Umfang bezieht Deutschland aus Chile außerdem Obst, Konserven, Säfte, Wein, Fisch und Fischzubereitungen, Fleisch und Nahrungsmittel tierischen Ursprungs sowie Zellulose, Holz, und chemische Erzeugnisse. 

Auf Grundlage einer zwischen dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und dem chilenischem Bergbauministerium unterzeichneten Absichtserklärung wurde 2013 das Deutsch-Chilenische Forum für Bergbau und mineralische Rohstoffe ins Leben gerufen. Das jüngste Treffen des Forums fand am 4. Oktober 2016 in Santiago statt. Die Institutionalisierung und Intensivierung der Zusammenarbeit wird zudem durch die Gründung eines Bergbaukompetenzzentrums an der AHK Chile sowie einer strategischen Partnerschaft zwischen der AHK Chile und dem Forschungszweig des chilenischen Bergbauverbandes gefördert. Ein Kooperationsprojekt im nachhaltigen Bergbau zwischen der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), der AHK-Chile und chilenischen Partnern soll zudem neue Möglichkeiten für Technologiepartnerschaften zwischen deutschen und chilenischen Firmen schaffen.

Die chilenische Wirtschaft

Weitere Informationen vor allem auch über die Themen: Die Wirtschaft Chiles, Struktur der Wirtschaft, Außenwirtschaft, Umwelt-, Energie- und Klimapolitik, Aktuelle Wirtschaftsentwicklung / Konjunkturelle Lage finden Sie unter:

Bilaterale Beziehungen

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Deutsch-Chilenische Industrie- und Handelskammer

Die deutsch-chilenische Industrie- und Handelskammer (CAMCHAL), die zur Zeit 635 Unternehmen als Mitglieder hat, ist die größte europäische binationale Kammer in Chile. Zu den Mitgliedern gehören grosse deutsche Investoren mit Präsenz auf dem chilenischen Markt, aber auch viele deutsche und chilenische Klein- und Mittelunternehmen. Sie hat sich seit ihrer Gründung 1916 kontinuierlich zu einer Institution mit Schlüsselstellung bei der Förderung der deutsch-chilenischen Wirtschaftsbeziehungen entwickelt.

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