Umwelt, Klima, Energie

Sonneblume-Solarpanel Bild vergrößern (© dpa/picture-alliance) Die klima- und umweltpolitischen Herausforderungen und ihre Bedeutung in der internationalen Politik wachsen stetig. Der Aufbau einer nachhaltigen und klimafreundlichen Wirtschaft ist einer der großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Dies ist ein Thema was für die Bundesrepublik Deutschland besonders wichtig ist.

Auch in Chile gewinnt das Thema Umweltschutz immer mehr an Bedeutung. Die Schaffung eines Umweltministeriums sowie die Einrichtung einer Umweltevaluationsbehörde und einer Umweltaufsichtsbehörde verdeutlichen dies. Zudem wurde 2010 ein Energieministerium gegründet, dem inzwischen ein Zentrum für Erneuerbare Energien sowie eine Energieeffizienz-Agentur untergeordnet sind. 

Chiles Hauptenergiequelle sind neben Wasserkraft (rund 30-40 %) thermische Kraftwerke (rund 70 %). Mangels eigener Rohstoffvorkommen ist Chile auf die Einfuhr fossiler Brennstoffen angewiesen. Dies führt dazu, dass der Strompreis doppelt so teuer ist wie in Nachbarländern der Region. 

Zudem stellt aktuell der Ausbau des Stromnetzes eine der größten Herausforderungen für die chilenische Wirtschaft dar. 

Obwohl die geografischen Bedingungen in Chile für erneuerbare Energien sehr günstig sind, machen sie allerdings bisher nur rund 5% des Energiemixes aus. Bis 2025 soll der Anteil erneuerbarer Energien in Chile auf 20% erhöht werden. 

Chile bietet somit große Chancen für deutsche Unternehmen insbesondere im Bereich der Wind- und Solarenergie, aber auch im Bereich der Umwelt- und Recyclingtechnik. Es gilt hier in Zukunft aktiv Kooperationen bei Klimaschutz-, Nachhaltigkeits-, Infrastruktur- und Kraftwerksprojekten zu weiterhin zu fördern und die bilaterale Zusammenarbeit zu intensivieren.

Berliner Energiewende-Dialog am 20. und 21. März 2017

Berliner Energiewende-Dialog 2017

Jedes Frühjahr führt der "Berlin Energy Transition Dialogue" die wichtigsten internationalen Entscheidungsträger der auswärtigen Energiewirtschaft und Energiepolitik, der Industrie, Wissenschaft und Zivilgesellschaft sowie führende Energieexperten aus der ganzen Welt zusammen. In diesem Jahr findet er am 20. und 21. März statt. Weitere Informationen finden Sie hier (auf Englisch):