Workshop zum Thema Disaster Displacement Migration in Latein Amerika

30.10.2017

Teilnehmer an dem Workshop Bild vergrößern Teilnehmer an dem Workshop (© Botschaft Santiago) In Santiago de Chile hat am  30. und 31. Oktober 2017  der regionale Workshop unter Vorsitz der Konsularabteilung des chilenischen Außenministeriums zum Thema Disaster Displacement in Kooperation zwischen der Platform on Disaster Displacement (PDD), bei der Deutschland noch bis Ende dieses Jahres die Präsidentschaft innehat, mit der South American Conference on Migration (SACM), stattgefunden.

Ebenfalls beteiligt waren das chilenische Katastrophenministerium ONEMI und IOM. Insgesamt nahmen 35 Personen aus den 12 Mitgliedstaten der SACM teil. Alle Teilnehmer sind sich einig, dass gerade in der Region Südamerika ein erhöhtes Risiko für verheerende Naturkatastrophen (Erdbeben, Tsunami, Vulkanausbrüche, Überschwemmungen) besteht. Um den weitreichen Folgen daraus resultierender Migration entgegen zu halten, haben sich die Lateinamerikanischen Staaten zusammengetan (Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Ecuador, Peru, Paraguay, Uruguay, Venezuela) und beschlossen, die humanitäre Situation der Migranten, die aufgrund von Naturkatastrophen ihr Heimatland verlassen müssen, zu verbessen sowie die bestehenden Maßnahmen zu erweitern.

Am Ende soll ein Richtlinienkatalog entstehen, der länderübergreifend die Migrationsströme reguliert.

© Botschaft Santiago