Deutschland startet zwei bilaterale Initiativen zur Zusammenarbeit im Energiebereich mit Chile

15.11.2017

Botschafter Schulze und Energieminister Rebolledo mit Vertretern der am Projekt beteiligten Institutionen. Bild vergrößern Botschafter Schulze und Energieminister Rebolledo mit Vertretern der am Projekt beteiligten Institutionen. (© Botschaft Santiago) Am Mittwoch, den 15. November, fand ein Treffen statt, an dem der Botschafter Rolf Schulze; der chilenische Energieminister Andrés Rebolledo; der Deputy Head of Mission der britischen Botschaft, John Derrick; der Direktor des Energieprogramms der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), Rainer Schröer; und der Exekutivdirektor der chilenischen Agentur für Energieeffizienz (AChEE), Diego Lizana, zur Umsetzung von zwei internationalen Kooperationsprojekten im Energiebereich teilnahmen. 

Das erste davon, "Kraft-Wärme-Kopplung in Industrie und Handel in Chile", erhält einen Beitrag von bis zu 3,8 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Umwelt (BMUB) und zielt darauf ab, die Energieeffizienz in energieintensiven Produktionssektoren zu steigern und damit die effiziente KWK als Teil der nationalen Klimaschutzstrategie zu unterstützen. 

Deutschland startet zwei bilaterale Initiativen zur Zusammenarbeit im Energiebereich mit Chile Bild vergrößern (© Botschaft Santiago) Das zweite Projekt, zu dem Deutschland bis zu 1,6 Millionen Eurobeiträgt, ist das Projekt für Erneuerbaren Energien für den  Eigenverbrauch in Chile, das die Einführung von  Systemen zur Nutzung erneuerbarer Energien in kleinen und mittleren Unternehmen zur Reduzierung von CO2 Emissionen fördert. Diese Initiative wird von der GIZ in Chile umgesetzt und ist Teil der deutsch-britischen Kooperation NAMA Facility. Im Einzelnen geht es um die Aneignung von Wissen und den Aufbau lokaler Kapazitäten im Bereich der Technologien für erneuerbare Energieträger für den Eigenverbrauch.

"Diese Projekte unterstützen den Chilenischen Staat dabei, seine Klimaschutzziele zu erreichen, die CO2 Emissionen bis 2030 um 30% zu senken und durch internationale Währungsbeiträge sogar 45% zu erreichen", sagte Botschafter Schulze in diesem Zusammenhang.

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