Deutschland trägt zum Dialog über die Nutzung von nachhaltigem Wasserstoff als Energiequelle in Chile bei

10.05.2017

Von links nach rechts: Rainer Schröer (GIZ), Eduardo Bitrán (CORFO), Jimena Jara (Energieministerium), Botschafter Schulze, Jürgen Klenk (GIZ). Bild vergrößern Von links nach rechts: Rainer Schröer (GIZ), Eduardo Bitrán (CORFO), Jimena Jara (Energieministerium), Botschafter Schulze, Jürgen Klenk (GIZ). (© Hugo Muñoz / GIZ) Unter dem Titel “Wasserstoff mit erneuerbaren Energien, neue Möglichkeiten für Chile” fand am 10. Mai eine internationale Konferenz in Santiago statt, die von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) organisiert wurde. Das Hauptthema dieser Konferenz war die Produktion von ‚nachhaltigem‘ Wasserstoff und seinem Nutzen in verschiedenen Sektoren der Wirtschaft. Internationale und chilenische Experten kamen an diesem Tag zusammen, um über die Wirtschaft und Technologie des Wasserstoffs zu diskutieren, welcher eine gute alternative Energie für Chile darstellen könnte.

Rede von Botschafter Schulze Bild vergrößern Rede von Botschafter Schulze (© Botschaft Santiago) In seiner Willkommensrede dankte Botschafter Schulze besonders dem chilenischen Energieministerium, welches durch Vizeministerin Jimena Jara vertreten war, und der Korporation für die Förderung der Produktion (CORFO), vertreten durch den Exekutiv-Vizepräsidenten Eduardo Bitrán, für die enge Zusammenarbeit. Anwesend waren auch deutsche Unternehmen und Institutionen, die Experten im Bereich Wasserstoff sind. Der Botschafter hob hervor, dass „für Deutschland die Erzeugung von ‚nachhaltigem‘ oder ‚grünem‘ Wasserstoff und seine Nutzung als Energiereserve oder im Transportsektor einige der nachhaltigsten Energie-Lösungen ist, an denen die deutsche Industrie und die Forschungsinstitutionen hart arbeiten“. 

Ansprache der Staatssekretärin im Energieministerium, Jimena Jara. Bild vergrößern Ansprache der Staatssekretärin im Energieministerium, Jimena Jara. (© Botschaft Santiago) Im Detail behandelte die Konferenz Themen wie die Möglichkeiten einer Wasserstoff-Wirtschaft in Chile, der Wasserstoff als Brennstoff im Bergbau und die internationalen Erfahrungen mit der Anwendung von H2 und der Integration von nicht-konventionellen erneuerbaren Energien. Es wurden sowohl der aktuelle technologische Stand und die weltweiten Tendenzen in der Nutzung von Wasserstoff wie auch die potentielle Zukunft der erneuerbaren Energien in Chile diskutiert. Die Konferenz reiht sich in den Kontext der Anstrengungen Deutschlands und Chiles ein, fossile Brennstoffe durch erneuerbare Energien zu ersetzen und so zum Klimaschutz beizutragen.

© Botschaft Santiago